Firmengeschichte

Herr Ernst Winterhoff ist mit der Firma SM Stahl- und Maschinenbau in den 1960er Jahren von Dragahn in den Ort Gülden gezogen. Er entwickelte und konstruierte viele Produkte. Das berühmteste Produkt war der Kartoffelroder. Es wird sogar gemunkelt, dass dieser die Ursprungskonstruktion des Kartoffelroders der Firma Grimme ist, die mit diesem Produkt Marktführer wurden. Außerdem entwickelte Ernst Winterhoff ein Windrad, eine mobile Hebebühne für Fahrzeuge, den Hackteufel, welcher für das Vereinzeln und Rundhacken im Rübenanbau verantwortlich war sowie weitere Produkte.

 

Im Jahr 1992 gründete Burkhard Winterhoff das Unternehmen Winterhoff Maschinenbau, welches auf demselben Grundstück in Gülden geführt wurde. Er entschloss sich für den Einstieg in die Lohnzerspanung. Bereits bei Firmengründung wurden erste CNC-gesteuerte Fräsmaschinen in Betrieb genommen. Auch die Geschäftsidee, den Schwerpunkt auf die Bearbeitung von größeren Werkstücken zu legen, stammt aus dieser Zeit und wird bis heute weiterhin gelebt.

 

Bis zum Tod von Ernst Winterhoff im Jahre 1997 wurden die beiden Firmen parallel betrieben. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Burkhard Winterhoff ebenso die Firma SM Stahl- und Maschinenbau und entwickelte beide kontinuierlich weiter. Immer größere und leistungsfähigere Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren wurden in den weiteren Jahren in Betrieb genommen. Die Investition in eine Fräsmaschine mit einem Fräsweg von 22 Metern sowie einer neuen großen Produktionshalle tätigte er noch vor seinem Tod im Jahre 2007.

 

Seit 2009 sind Sandro Brandt, der bereits seit dem Jahr 1994 bei der Firma angestellt war sowie David Boetzel, der seine Ausbildung bereits dort tätigte und seit dem Jahr 2001 bei Winterhoff beschäftigt war, Geschäftsführer beider Firmen. Sandro Brandt ist seither für die technische und David Boetzel für die kaufmännische Leitung zuständig. Seit dem Jahr 2020 ist die Tochter von Burkhard Winterhoff, Silva Winterhoff, Mitglied der Geschäftsführung und für die Unternehmensstrategie und -kommunikation verantwortlich.
Zusammen tätigen sie die größte Investition, die es seit Beginn der Firmengeschichte gab und überarbeiten die Hallenanordnung und das Hofkonzept. Hierfür investieren sie in eine große neue Produktionshalle, die die interne Logistik verbessert. Daraus resultierend kann die Effizienz und die Effektivität des Unternehmens gesteigert werden. Außerdem wird eine Portalfräsmaschine angeschafft, die einen Verfahrweg von 10 Metern hat. Somit wird das Alleinstellungsmerkmal, der ideale Ansprechpartner für die Bearbeitung von großen Bauteilen in Norddeutschland zu sein, vertieft und für die Zukunft abgesichert.